Hans-Joachim Drews
 
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  Petra Mecklenburg
Das Paradies auf Erden ...

... wartet darauf, Wirklichkeit zu werden!

Softcover, 188 Seiten, €17,80

ISBN-10: 3-922554-06-7

ISBN-13: 978-3-922554-06-6

Klappentext - Inhalt  - Leseprobe

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Klappentext

 

Wir Menschen scheinen eine Vielzahl von Wünschen zu haben, aber in Wahrheit wollen wir alle nur eins: das Paradies auf Erden. Und ausgerechnet das ist der Wunsch, den wir niemals ernsthaft zu äußern und ernst zu nehmen wagen, denn wir alle lernen zu glauben: Das Paradies auf Erden ist unmöglich. So leben wir in einem verzweifelten Spagat: Unbewusst suchen wir immer und überall das Paradies auf Erden. Bewusst sagen wir: Das ist unmöglich. Dieser Spagat beschert uns die Hölle auf Erden - und sorgt zudem gerade dafür, dass wir wie die sprichwörtlichen Lemminge, hypnotisiert und gelähmt vor Angst, Ohnmacht, Ratlosigkeit und Verzweiflung, sehenden Auges auf den Abgrund unserer eigenen Vernichtung zusteuern.

Das Paradies auf Erden und der Bewusstseinszustand, mit dem es einhergeht, ist nicht nur unsere tiefste Sehnsucht, und schon von daher erstrebenswert, sondern angesichts unserer jetzigen Lage auf der Welt, mit ihrer fortschreitenden Umweltzerstörung und der Globalisierung von Machtausübung, Kontrolle und Unterdrückung ein not-wendiger Luxus: ein Luxus, der gleichzeitig unsere Not wendet. Es ist das Ende unseres Überlebenskampfes und der Beginn unseres LEBENS, und es ist nicht nur möglich, sondern es WILL SEIN, ebenso, wie wir das Paradies wollen.

Wie ist das Paradies auf Erden möglich? Wie kann es aussehen? Was lässt uns in der Hölle auf Erden leben, obwohl wir das Paradies ersehnen? Und vor allem: Wie können wir das lassen?

Das vorliegende Buch gibt Antworten auf diese Fragen und lädt dich ein, deine Sehnsucht nach dem Paradies auf Erden (die unbewusst ohnehin der Motor für all dein Tun und Suchen ist) ernst zu nehmen. Sie bewusst zum wesentlichen Kompass in deinem Leben zu machen und das, was du ihrer Verwirklichung in den Weg stellst, in dir zu erlösen und heilen zu lassen.

 


Inhalt

    Vorwort – eine Tür öffnen 

1. Wenn du Wasser suchst, erlange Durst! 

2. Die Hölle auf Erden – Normalität?

    Oder der ganz normale Wahnsinn? 

3. Unschuld und Verantwortung

4. Opfer und Täter 

5. Wahrheit – Lüge – Mut 

    5.1 Wahrheit 

           5.1.1 Wir und Wahrheit 

                   - Alltagswahrheit oder Alltagslüge

                   - Gesellschaftlich-politische Wahrheit/Lüge

                   - Wahrheit und Wissenschaft

           5.1.2 Unwesentliche und wesentliche Wahrheiten

    5.2 Lügen, Enge, Trauer, Wut 

           5.2.1 Lügen, Enge 

           5.2.2 Trauer, Wut 

           5.2.3 Wut in Kinderschuhen 

    5.3 Mut – Sehnsucht - Wahrheit befreien 

6. Das Paradies auf Erden

    Rückschau – das Wesentliche im Zusammenhang 

 

 

 

Leseprobe

 

„Komm, komm ...

wer immer du bist.

Wanderer, Götzenanbeter,

du, der du den Abschied liebst.

Es spielt keine Rolle!

Dies ist keine Karawane

der Verzweiflung.

Komm, auch wenn du

deinen Schwur schon tausendmal

gebrochen hast.

Komm, komm –

noch einmal: Komm!“

– Rumi

 

Willst du glücklich sein? Willst du das Paradies auf Erden? Willst du Liebe, Geborgenheit und Freude in jedem Augenblick deines Lebens, in jeder Zelle deines Körpers erfahren?

Dann komm – komm zu dir! Dies ist keine Karawane der Verzweiflung. Keine Karawane, bei der du irgendwo mitläufst, irgendeinem Anführer im Außen hinterher, sondern eine, in der du die Quelle allen Seins und ihre Lebenskraft und Lebenslust in dir findest. Das Paradies auf Erden wartet darauf, Wirklichkeit zu werden!

„Das Paradies auf Erden“ gilt als Metapher für einen unerfüllbaren Traum. Gleichzeitig ist es unbewusst unser aller tiefste Sehnsucht und stärkste Triebfeder im Leben. Alle Süchte, die Menschen jemals hatten und haben, jede Sehnsucht nach der „großen Liebe“ oder nach Palmen, blauem Meer und Strand (Hawaii zum Beispiel!); unsere Sehnsucht, reich zu werden, im Lotto eine Million zu gewinnen – all das ist letztlich Ausdruck unserer nie versiegenden Sehnsucht nach dem Paradies auf Erden.

Das Wort "unbewusst" im vorigen Absatz ist wesentlich. Bewusst nämlich tun wir die Sehnsucht nach dem Paradies auf Erden als naiv und unerfüllbar ab. Der Spagat, den wir durch diesen Widerspruch von unbewusster Sehnsucht und bewusster Verneinung ihrer Erfüllung alle leben, ist der Grund, warum niemand von uns dauerhaft glücklich ist. Die Verzweiflung, die dieser Spagat in uns bewirkt, ist der Grund, warum die Welt so ist, wie wir sie jetzt kennen – eher die Hölle als das Paradies auf Erden.

Dieses Buch kann unsere Welt verändern, indem es unser Menschen- und Weltbild zurechtrückt und uns damit konkrete Schlüssel an die Hand gibt, einen grundlegenden Wandel einzuleiten. Unser bisheriges Menschen- und Weltbild geht vollkommen an wesentlichen Gegebenheiten vorbei. Das ist in etwa so, als lebten wir mit einer Landkarte von, sagen wir Europa, während wir uns, ohne es zu wissen, zum Beispiel in Asien befinden. Mit einer solchen falschen Landkarte sind wir quasi ständig auf dem Holzweg und können deshalb das Leben nicht meistern. Wahre Meisterschaft ist aber das, worum es geht. Nicht die Meisterschaft, die uns erlauben soll, die Erde untertan zu machen – das haben wir bisher versucht, und das Ergebnis ist die Hölle auf Erden! – sondern die, die uns erlaubt, LEBEN zu meistern, damit wir es in vollen Zügen genießen können, zum Wohle aller Lebewesen, im Paradies auf Erden.

LEBEN meistern und dadurch im Paradies auf Erden leben ist für mich kein frommer Wunsch, sondern gleichzeitig Luxus und Not-wendigkeit: ein unverzichtbarer Luxus, der unsere Not wendet. Die Misere, in die wir uns mit unserem unzulänglichen Menschen- und Weltbild hineinmanövriert haben – allem voran die fortschreitende Umweltzerstörung und die Globalisierung der Machtausübung, Kontrolle und Unterdrückung – lässt uns nur die Wahl, entweder im Verlauf der nächsten Jahrzehnte mit unserem Planeten zugrundezugehen (nachdem wir unsere letzten Jahre auf dieser Erde in einem orwellähnlichen Szenario verbracht haben werden), oder uns für einen Quantensprung unseres Bewusstseins zu öffnen, der uns erlaubt, einzeln und kollektiv zum ersten Mal zu sehen, dass die Hölle auf Erden nicht des Teufels, sondern unsere ureigene Schöpfung ist, und wie wir es geschafft haben, diese Misere zu erschaffen. Und warum wir trotz aller Informationen über den Zustand unserer Welt und wiederholter Aufrufe, dass sich etwas ändern müsse, wie die sprichwörtlichen Lemminge weiter auf den Abgrund zusteuern. Ohnmächtig, wütend, vor Angst und Ratlosigkeit gelähmt, verzweifelt, teilweise resigniert und halb betäubt.

Das, was wir bis zu diesem Punkt auf dieser Welt erschaffen haben, ist nicht zu kitten, und schon gar nicht durch weitere Maßnahmen und Eingriffe unsererseits, und noch weniger durch Beschlüsse und Resolutionen, solange wir uns bewusstseinsmäßig auf der Ebene befinden, die wir jetzt kennen. Es ist die Folge unseres darwinschen Überlebenskampfes des Stärkeren, und wir kommen da nicht heraus, solange wir (unter anderem) an der irrigen Weltsicht festhalten, dass es im Leben zunächst einmal und im Zweifelsfall sowieso ums Überleben geht und dass der Stärkere gewinnt. (...)

Das Paradies auf Erden ist ein Zustand, in dem alles wegfällt, was wir tagtäglich tun, um unser Überleben zu sichern; in dem alles wegfällt, was wir tun, um dazuzugehören und zu „genügen“, um liebenswert, das heißt, der Liebe anderer wert, zu sein. Wenn du dir dein Leben ansiehst, wirst du finden, dass damit praktisch alles wegfällt, woran du dich jetzt aufreibst! Sei es eine Arbeit, die du nur des Geldes wegen machst, obwohl sie dir keine Freude bereitet; seien es andere Dinge, die du nur tust, weil du glaubst, dass andere sie von dir erwarten; sei es eine Beziehung, in der du nur aus Angst bleibst, oder sei es, dass du aus Angst, sonst nicht geliebt zu werden, wesentliche Seiten von dir versteckst. All dies gehört für die meisten von uns zum ganz normalen Alltag.

Zunehmend mehr Menschen berichten aber von einmaligen, wiederkehrenden, vorübergehenden oder dauerhaften Erfahrungen, in denen die Angst, die uns normalerweise durchs Leben treibt, nicht mehr da ist. Über Erfahrungen, in denen sie das Leben aus einer bisher vollkommen unbekannten und befreienden Warte wahrnehmen. Diesem Zustand entspringt zum Beispiel folgende Aussage von Bernadette Roberts: „Solange wir uns von unseren Vorstellungen, was Leben sei, nicht lösen können, werden wir nie erkennen, wie vollkommen geborgen wir eigentlich sind, und dass der Kampf ums eigene Überleben und persönliche Sicherheit reine Energieverschwendung ist.“

Die Geborgenheit, von der Bernadette Roberts spricht, ist ein wesentlicher Aspekt des Paradieses. Schöpferische Freude an allem, was wir sind und tun, waches, lustvolles Pulsieren in jeder Zelle unseres Körpers sind andere Aspekte des Paradieses auf Erden. Wie oft erlebst du in deinem jetzigen Leben Geborgenheit und Freude? Wann hast du zuletzt in jeder deiner Zellen gespürt: „Alles ist gut.“?

Wir wollen in Wahrheit nichts so sehr wie glücklich sein, das Paradies auf Erden, und erschaffen doch, Tag für Tag aufs Neue, die Hölle auf Erden. Wie ist das möglich? Wie stellen wir das an? Und, noch wichtiger: Wie können wir das lassen? Wie stellen wir die Weichen dafür, dass das Paradies auf Erden Wirklichkeit werden kann?

Der wesentlichste Schlüssel ist etwas, das allem widerspricht, was wir zu glauben gewohnt sind: Unsere Sehnsucht nach dem Paradies auf Erden ist kein verzweifelter Wunsch, der Hölle zu entfliehen, sondern untrügliches Zeichen dafür, dass das Paradies auf Erden nicht nur möglich ist, sondern Wirklichkeit sein WILL. Jede Sehnsucht IST in ihrem Kern das Versprechen ihrer Erfüllung!

Darauf zu vertrauen, dass unsere Sehnsucht nach dem Paradies auf Erden nicht Ausfluss irgendwelcher unerfüllbarer Träume, sondern Versprechen ihrer Erfüllung ist, ist der erste wesentliche Schlüssel zum Paradies auf Erden. Ist das nicht naiv, Wahnsinn, Träumerei? Wie soll das gehen, das Paradies auf Erden?

Die Frage „Wie soll das gehen?“ stellen wir meist zu früh. Normalerweise glauben wir, diese Frage müsse zuerst geklärt sein, bevor wir uns erlauben, zu wollen. Damit zäumen wir aber das Pferd von hinten auf und sagen dann oft: „Siehst du, es geht nicht, hab' ich doch gesagt!“ Vor der Frage „Wie soll das gehen?“ steht immer die Frage: „Will ich es? Mit jeder Faser meines Seins?“

Zuerst muss die Sehnsucht, das Wollen klar und eindeutig sein, denn erst die magnetische Kraft der Sehnsucht trägt wesentlich zu ihrer eigenen Verwirklichung bei. Ein Schimmer dieses Wissens um das wahre Wesen der Sehnsucht und die Kraft unseres Wollens hat sich in dem Satz „Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg“ erhalten. Wenn wir „Wille“ als ernstgenommene Sehnsucht verstehen, und nicht als verbissenes „Machenwollen“, stimmt dieser Satz. In der östlichen Weisheit gibt es Sätze über die Kraft unserer Sehnsucht, die weniger dazu verführen, ins Machenwollen abzugleiten, zum Beispiel: „Wenn du Wasser willst, erlange Durst“.

Wenn wir das Paradies auf Erden wollen, und das heißt nicht, es „machen“ wollen, sondern wenn wir unsere Sehnsucht nach dem Paradies auf Erden ernst nehmen und frei fließen lassen, werden sich Antworten auf die Frage „Wie soll das gehen?“ und Gelegenheiten auftun. Bis dahin lenkt jede theoretische Diskussion über ein mögliches „Wie?“ uns nur von dem wesentlichen ersten Schritt ab, die Sehnsucht in uns zu befreien. (...)

Ein weiterer Schlüssel zum Paradies auf Erden ist, die Lügen und Illusionen, in denen wir gewohnheitsmäßig leben, allen voran die, das Paradies auf Erden sei unmöglich, zu lassen und die Wahrheit dessen, was wirklich IST, wahrzunehmen und zu erlauben. Wesentliche Aspekte der Wahrheit, die wir hinter Lügen und Illusionen verbergen, sind außer unserer Sehnsucht nach dem Paradies unsere Wut, Trauer und Verzweiflung darüber, dass wir in der Hölle auf Erden leben. Ein anderer wesentlicher Teil der Wahrheit, die wir unterdrücken, und die wir brauchen, um die Weichen für das Paradies auf Erden zu stellen, ist: Wir sind vollkommen unschuldig und gleichzeitig ganz und gar verantwortlich an allem und für alles, was wir bewusst oder unbewusst tun und bewirken. Um all das geht es in diesem Buch.

Der letzte Schlüssel ist, unsere Sehnsucht nach dem Paradies zu ehren, ihr zu vertrauen; den Mut, die Tatkraft, Lust und schöpferische Freude aufzubringen, ihr zu folgen und Gelegenheiten, die sich auftun, zu ergreifen, etwas aus ihnen zu machen. WER NICHT WAGT, DER NICHT GEWINNT!

© 2007 Petra Mecklenburg

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